Wie viele Ingenieure beschäftigen Sie in Ihrem Unternehmen?
Unser Unternehmen versteht sich als Komplettanbieter für Spezialmaschinen. Um den hohen Qualitätsstandards und Kundenansprüchen gerecht werden zu können, müssen unsere Mitarbeiter umfassendes ingenieurtechnisches Wissen mitbringen. Von unseren derzeit zirka 50 Mitarbeitern sind 10 Prozent Ingenieure. Sie werden zum Beispiel in der Entwicklung, in der Konstruktion, im Vertrieb und im Qualitätsmanagement eingesetzt.
Wie hoch schätzen Sie Ihren Ingenieurbedarf in den nächsten Jahren ein?
Das ist nicht leicht zu beantworten und hängt von zahlreichen Faktoren wie der künftigen wirtschaftlichen Entwicklung ab. Sicher ist jedoch, dass uns in den kommenden drei Jahren etwa 8 Prozent der jetzigen Mitarbeiter altersbedingt verlassen werden, unter ihnen hochqualifizierte Ingenieure. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, wollen wir diese Entwicklung durch junge, motivierte Fachkräfte kompensieren.
Welche Strategie verfolgen Sie, um Jungingenieure für Ihr Unternehmen zu begeistern?
Wir befinden uns bereits heute in einem Wettbewerb um die besten Köpfe und spüren dabei sehr deutlich die Sogwirkung der großen Unternehmen und Konzerne. Daher suchen wir bereits frühzeitig den direkten Kontakt zu Studierenden, insbesondere zu denen der Ingenieurwissenschaften. Wir bieten interessante Praktika sowie Themen für Abschlussarbeiten an. So erhalten die jungen Menschen einen aufschlussreichen Einblick in unsere Branche, in ein klassisches mittelständisches Unternehmen, in unsere Tätigkeiten - und wir lernen unsere potenziellen künftigen Mitarbeiter kennen.
Sie nutzen das Portal „Karriere im Maschinenbau“, um über Praktikumsplätze zu informieren. Warum?
Personalarbeit ist klassische Vertriebsarbeit - und zu den Vertriebswegen zählt ohne Zweifel mittlerweile auch das Internet. Als Mitglied des VDMA nutzen wir daher sehr gern die kostenfreie Möglichkeit, bei Studierenden für unser Unternehmen und die verschiedensten beruflichen Einsatzchancen zu werben.







